Mission Ulja Funk

Eine Roadmovie-Komödie für Kinder ab 8 Jahre
Von einer, die auszieht, einen Meteoriten zu suchen, und Freundschaft findet. Als Forscherin Ulja entdeckt, dass ein kleiner Meteorit in der Ukraine einschlagen wird, sorgt das für Ärger in ihrer russlanddeutschen Familie. Gemeinsam mit dem Chaoten Henk reist Ulja Richtung Ukraine und wird von ihrer Familie und der halben kirchengemeinde quer durch Polen gejagt. doch erst am Ziel finden sie zueinander.

Seit ULJA (12) denken kann, arbeitet ihr PAPA (43) amHaus der Familie, während ihre MAMA (40) fremde Häuser putzt, die BRüDER (14) sich streiten und OMA OLGA (75) immerzu für die Familie betet. Ulja selbst ist hochintelligent und betreibt ein florierendes Hausaufgaben-Geschäft. Viel mehr als für die Menscheninteressiert sie sich für das, was hoch oben im Weltallvor sich geht. Ihre Begeisterung für die Wissenschaft sorgt in der russlanddeutschen Familie und der freikirchlichen Gemeinde immer wieder für Unruhe. Die findet ihren Höhepunkt als Ulja den Kleinst-Asteroiden cR272018 entdeckt, der schon bald in Pâtzschurk,Westukraine, auf die Erde treffen wird.

Doch als sogar PROF. KIRSIPUU (79) aus Estland die Bedeutung ihrer Entdeckung bestätigt, macht sich Ulja auf den Weg, um dabei zu sein, wenn CR272018 auf die Erde fällt. Schulkamerad HENK (13) soll sie hinbringen. Der kann zwar Auto fahren, ist aber ein ziemlicher Chaot. Dank ihm hockt Oma Olga mit im Auto – erst ohnmächtig, dann schimpfend. Eine rasante Fahrt quer durch Polen beginnt und stellt die Kinder vorzahlreiche Hindernisse, nicht zuletzt, weil Uljas Familieund der Gemeinderat sie verfolgen – der PASTOR (53) mit ganz eigenen Interessen.

Nach einem Streit wird Ulja klar, dass die Freundschaft mit Henk ihr wichtiger geworden ist als der Stein aus dem Weltall. Als Freunde schaffen sie es gerade noch rechtzeitig nach Pâtzschurk. Dort enttarnen sie den Pastor als Betrüger. Und als der Meteorit schließlich zur Erde fällt, findet auch die Familie zusammen (und Oma Olga und Prof. Kirsipuu ihr spätes Glück). Ein Wunder!?

Barbara Kronenberg
  • Von Barbara Kronenberg
  • Jahrgang 2017
  • (MDM-Förderpreisträgerin)

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