Play!

Ein gesellschaftskritisches Abenteuer für Kinder ab 8 Jahre
Alle Spielzeuge umsonst und obendrauf noch Taschengeld? Ein Traum! Oder eher ein Alptraum? Als Außenseiter Max Spielzeugtester eines großen Spielkonzerns wird, scheinen seine Träume in Erfüllung zu gehen. doch unbemerkt verliert er sich dabei in einem Hamsterrad aus Zeitdruck und Selbstausbeutung. Erst als er kollabiert und seine Phantasie verliert, erkennt Max, was im Leben wirklich wichtig ist...

MAX (11) ist arm, aber besonders phantasievoll. Zusammen mit seinem besten Freund HAUKE (12) hat er sein Glück inmitten einer illegalen Müllhalde gefunden: ein altes Hausboot-Wrack, auf dem beide so oftwie möglich spielen.

Sein restliches Leben läuft weniger glücklich: In der Schule wird der stille Außenseiter von seinem Klassenkameraden ARNDT (11) gemobbt, zuhause kann ersich niemandem anvertrauen, weil sein alleinerziehender Vater RALF (42), ein erfolgloser Freelancer, wederKopf noch Zeit für ihn hat.

Im Spielwaren-Kaufhaus entdeckt der geschäftstüchtige DIREKTOR (52) Max’ besondere Phantasie-Bega- bung und macht ihn zu seinem chief Play Officer: Max soll die neuesten Spielzeuge testen und die besten im Internet präsentieren.

Max ist glücklich: Spielzeug en masse, neue Freunde, sein Feind Arndt wird in die Schranken gewiesen und Ralf blüht als Social Media Redakteur auf. Dass Max dabei seinen besten Freund vergisst und ihr Hausboot verrottet, bemerkt er noch nicht. Doch längst hat sicheine Lawine in Gang gesetzt, die Max bald überrollt: miese Noten, ständige Nachhilfe, keine Zeit für die neuen Kumpels, immer neue Forderungen des chefs und dann stehen auch noch Weihnachten und das Fernsehen vor der Tür!

Erst als Max kollabiert und seine Phantasie verliert, versteht er, in welche Falle er getappt ist und findet den Mut, in sein neues, altes Leben zurückzukehren...

Der Film PLAY! ist inspiriert von realen Tatsachen um den Spielkonzern Toys“R“Us und beleuchtet die Probleme der heutigen Kinder- und Elterngeneration in einer Zeit, in der Kinder kaum noch Kinder sein dürfen.

Gregor Eisenbeiß
  • Von Gregor Eisenbeiß
  • Jahrgang 2017
  • (Baumhaus/Boje-Medienpreisträger)

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