Geht doch!

Eine Freundschaftsgeschichte voller Musik, Jonglage und Akrobatik. Für alle ab 9 Jahre
Im Zirkus treffen die kids aus der Platte auf die Neuankömmlinge aus der Flüchtlingsunterkunft. Ob das gut geht? Für Sheileen ist das Zirkusprojekt die Chance – allerdings nur ohne die „Asylanten“, die ihr die Show stehlen! Paul ist eigentlich alles egal. doch dann sind Leyla und Qais wirklich weg. Und damit die große Zirkusshow doch noch stattfindet, braucht es ganz viel Mut von allen.

Berlin ist doof, findet Rapper PAUL (12). Und bei demblöden Zirkus macht er sowieso nur mit, bis sein „geschiedener Vater“ endlich auftaucht.
SHEILEEN (11) wäre gerne ein Star. Ihre Eltern dürfenallerdings nicht rauskriegen, dass sie überhaupt beim Zirkusprojekt dabei ist, wegen der „Scheinasylanten“, wie ihr Vater immer sagt.

LEYLA (12) kann auf Sheileens Wichtigtuerei definitiv verzichten. Sie hat schon eine beste Freundin, auchwenn die noch in Syrien ist.
Für QAIS (11) wiederum ist Zirkus das Größte. Er will, dass die Leute lachen. Besonders seine Eltern. Deshalb muss er dafür sorgen, dass die Aufführung der absolute Knaller wird.

Kein leichter Job. Denn außer Sheileen und ihm hat eigentlich keiner Bock auf den ganzen Zirkus. Außerdem klopft Sheileen auch noch dauernd blöde Sprüche, die Leyla voll nerven. Schließlich behauptet Sheileen sogar, man hätte ihr Geld geklaut. Das glaubt eigentlich keiner. Aber Qais hat alle Hände voll zu tun, damit die Stimmung nicht total den Bach runtergeht.

Kaum scheinen sich die Wogen zu glätten, stellt sich heraus, dass Sheileens Geld tatsächlich weg ist. Spätestens als der Dieb überführt wird, ist die Stimmung am Nullpunkt angekommen und die Aufführung in weite Ferne gerückt. Leyla haut ab und selbst Qais ist mit seiner guten Laune am Ende.

Aber dann stellen die Kinder fest, dass sie einander garnicht so egal sind, wie sie dachten. Als es fast zu spätist, tun sie sich zusammen, um Leyla zu retten und Sheileen zu befreien. Und dann kann es endlich losgehen mit der Zirkusshow!

Kathrin Köller
  • Von Kathrin Köller
  • Jahrgang 2017
  • (Nominierung "Berliner Kindertheaterpreis")

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