Liebe Charlotte, Namaste.

Ein Buch für Mädchen ab 10 Jahre
Namaste. das Schöne in mir erkennt das Schöne in dir. die oberkritische Charlotte (12) wird die Sommerferien nicht in einer coolen Yoga-Schule, sondern in der Familie ihres Onkels verbringen. Weil sie das nicht zugeben möchte und Angst hat, ihre beste Freundin und ihre Yoga-Gang zu verlieren, lügt sie allen etwas vor.

Die verbissene CHARLOTTE (12) hat nicht nur hohe Ansprüche an andere, sondern vor allem an sich selbst und wird dabei auch noch von ihren Eltern angespornt. 

Doch insgeheim hat Charlotte Angst, dass ihr der lässige Klassenneuling MIRA (13) ihre beste Freundin ANNABELLE (12) ausspannt und sie sich zur neuen Anführerin ihrer Yoga-Gang erklärt. Um dies zu verhindern, lädt sich Charlotte eine Karma-App auf ihr Handy, die ihr dabei helfen soll, gutes Karma anzuhäufen, um mit kosmischer Hilfe weiterhin die Nase vorn zu haben. 

Als kurz vor den Sommerferien Charlottes exklusiver Yogaurlaub platzt, muss sie zur Familie ihres Cousins ANTON (10) ziehen. Weil Charlotte um ihren Status fürchtet, baut sie ein raffiniertes Lügenkonstrukt auf, um ihre gescheiterte Reise zu vertuschen. 

Bei Anton lernt Charlotte den Messi-Nachbarn KARSTEN MORDHORST (40) kennen und bietet dem verwahrlosten Mann prompt ihre Hilfe an, um ihr Karma-Konto wieder ins Plus zu bringen. Doch dann wird Charlotte von ihrer Feindin Mira enttarnt. Um ihren Schein zu wahren, behauptet Charlotte, Einzelunterricht von einem Yoga-Guru zu bekommen und klaut Miras Handy, um nicht verraten zu werden. 

Als Anton durch Charlottes Lügen in große Schwierigkeiten gerät und der arme Messi, der für Charlotte den Guru mimt, eine Panikattacke erleidet, entscheidet sich Charlotte endlich, ihre perfekte Fassade fallen zu lassen. Nun wagt sie es, ehrlich zu sein, den anderen gegenüber und vor allem zu sich selbst. 

Am Ende braucht Charlotte keine Karmapunkte mehr zu zählen. Sie genießt die Sommerferien mit ihren Freundinnen und stellt fest, dass Mira wirklich eine coole Socke ist. 

Katharina Kress
  • Von Katharina Kress
  • Jahrgang 2018

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