Murmeltiergeflüster

Fantasy-Abenteuer für alle ab 8 Jahre (Realfilm mit Animations-Elementen)
Wenn du genau hinhörst, verstehst du das Geflüster von Murmeltieren, Bäumen und Bergen. Auf Juli wartet eine gewaltige Aufgabe: Nur sie kann das zerrissene Band zwischen Menschen- und Bergwelt wiederherstellen und damit eine Katastrophe verhindern. Eine abenteuerliche Reise führt Juli und ihr Murmeltier Karlos in die Sagenwelt der Dolomiten.

JULI (11) hört mehr als andere: Sie versteht die Sprache der Tiere und Pflanzen. Doch leider lebt sie deshalb in einem gewaltigen Stimmenwirrwarr. Das macht sie in ihrem kleinen Dolomitendorf zur Außenseiterin. Einst war Julis Dorf mit der Welt der Berggeister verbunden, doch nun wird es vor allem von finanziellen Nöten bedrängt. Weil der Wald für eine Skihalle gerodet werden soll, muss Julis Familie ihr Zuhause, eine abgelegene Mühle, verlassen. 

Doch Juli ist keine Heldin. Mit ihrem einzigen Freund KARLOS, einem ängstlichen Murmeltier, macht sie sich auf, das geheime Reich der Murmeltiere zu finden, um dort fern von der Menschenwelt zu leben. Dafür müssen Juli und Karlos aber den Irrwurzelwald durchqueren; einen Wald, der Menschen in die Irre führt und in dem Norggen leben, menschenfeindliche Baumtrolle. Juli jedoch gewinnt den Norgg-Jungen NOKI als Freund und erfährt den Wald als ein magisches Netzwerk aus Norggen, Bäumen und Tieren. Sie alle halten den Berg zusammen, der durch die Rodung des Irrwurzelwaldes mitsamt dem ganzen Dorf abzurutschen droht. Im Irrwurzelwald lernt Juli nun, all die Stimmen zu entwirren, wirklich zuzuhören und ihre eigene Stimme zu finden. 

Am Berggipfel offenbart sich der Berggeist als Julis verschwundene MUTTER. Von ihr erfährt Juli, dass sie die Einzige ist, die die Sprachen beider Welten versteht. Mutig nimmt Juli nun ihre Aufgabe als Mittlerin an und kehrt zu den Menschen zurück. Sie schafft es, den Irrwurzelwald zu beschützen und verhindert dadurch, dass der Berg und mit ihm das Dorf zerstört werden. Das Band zwischen Menschen und Geistern, Tieren und Pflanzen des Berges spinnt sich von Neuem.

Anke Klaaßen
  • Von Anke Klaaßen
  • Jahrgang 2018

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