Comic Chaos

Eine wilde Mischung aus Kinderroman und Comic für Kinder ab 10 Jahre
Wenn erfundene Freunde verrückt spielen, braucht es echte Freunde, um sie wieder einzufangen. Jonas ist begeistert: Seine Comicfiguren leben plötzlich! Doch auf Dauer ist es gar nicht so einfach, einen Haufen Cartoons zu bändigen. Tülay könnte ihm helfen, aber echte Freundschaft zu gewinnen ist schwerer, als sich Freunde zu zeichnen...

„Freunde finden“ – das ist JONAS’ (12) Vorsatz für die neue Schule. Aber denkste! Schon am ersten Tag zofft er sich mit TÜLAY (12) und verliert dabei auch noch das Heft, in dem er seine Comicfiguren entworfen hat.
Als es wieder auftaucht, sind die Seiten leer! Hat Tülay
alles wegradiert? Die verneint, doch Jonas glaubt,
dass sie mehr weiß, als sie sagt.

Zuhause erlebt er eine Überraschung: Seine Figuren sind nicht weg; sie tollen durch Bücher und Comics und nehmen Kontakt zu Jonas auf. In Sprechblasen bittet CAPTAIN FLINT, der Anführer der Truppe, um Befehle.
Jonas findet das super: Seine Schöpfungen gehorchen ihm, können sich frei durch alles Gedruckte und Gezeichnete bewegen und sogar die Inhalte verändern. Coolere Freunde kann man doch gar nicht haben! Er hütet sein Geheimnis vor den Blicken der Mitschüler – besonders vor Tülay.

Doch die Figuren bleiben nicht gehorsam; sie wollen ihre eigene Geschichte. Als Jonas ihnen die nicht geben kann, hauen sie ab und stürzen die Schule in ein Chaos, das Jonas viel Ärger einbringt. Captain Flint wird sogar von Klassen-Rowdy TOM (13) entführt!

Jonas braucht Hilfe. Am besten von Tülay; die weiß offenbar, was los ist. Doch dafür muss er erst ihr Vertrauen zurückgewinnen.

Durch Tülays Großmutter lernen Tülay und Jonas von dem Zauber, der die Figuren zum Leben erweckt hat, und wie sie eingefangen werden können. Doch die Zeit drängt: Ohne eigene Geschichte müssen die Figuren sterben.
In einem Rennen gegen die Zeit gelingt es Jonas und Tülay, sie zu fangen und ihnen eine Geschichte zu geben – dabei bekommen sie sogar Hilfe von Tom. Von seinen Figuren muss Jonas sich trennen – doch dafür hat er echte Freunde gefunden.

Jens Baumeister
  • Von Jens Baumeister
  • Jahrgang 2013

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